Endspurt: Stoppt die Wilderer, rettet den Luchs!
Voraussichtlich Mitte Juli werden wir die gesammelten Unterschriften der bayerischen Regierung übergeben. Bis dahin ist noch Zeit, den Druck auf die Politik, endlich zu handeln, durch eine möglichst hohe Unterschriftenzahl zu erhöhen. Erste Erfolge des Einsatzes für den Luchs gibt es bereits: Die Polizei vor Ort engagiert sich jetzt bei der Aufklärung der Luchsmorde stärker als früher.
Das begrüßen wir ausdrücklich, doch die Aufklärungsquote beträgt weiterhin null Prozent. Keiner der Täter ist bis heute gefasst, die offenen Fragen sind ungeklärt, die Regierung ist nach wie vor untätig. Ziel der Aktion bleibt deshalb eine überregionale Sondereinheit der Polizei für Artenschutzkriminalität, wie es sie in Österreich, Italien oder auch Nordrhein-Westfalen längst erfolgreich gibt. Denn Artenschutzdelikte erfordern spezielle Kenntnisse und Methoden, über die nur Spezialisten verfügen. Zudem scheinen die örtlichen Beamten bei ihren Ermittlungen oft befangen – viele von ihnen sind selbst Jäger. Doch nur wenn die Luchsmorde endlich aufgeklärt und die Täter gefasst werden, hat der Luchs in Bayern eine Chance.
Das zeigt auch der jüngste Fall: Ein im Dezember im Landkreis Freyung-Grafenau tot aufgefundener Luchs wurde gewaltsam erdrosselt. Die Täter fühlen sich sicher und machen immer weiter. Schon seit Jahren erschießen, vergiften und verstümmeln sie im Bayerischen Wald die streng geschützten Katzen. Die Wilderei droht den ohnehin vom Aussterben bedrohten Luchs in Bayern erneut auszurotten. Das dürfen wir nicht zulassen. Die Regierung muss endlich handeln. Mitte Juni werden wir ihr die Unterschriften übergeben – je mehr desto besser, denn umso größer wird der Druck zu handeln.
Helfen Sie uns, 33.000 Unterschriften zu erreichen! Unterschreiben Sie hier für den Luchs in Bayern