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Größte BN-Erfolge in Oberfranken

Bund Naturschutz zieht Grüne Bilanz für Oberfranken 2008 - Schwerpunkte 2009: Atomausstieg, Gentechnikfreiheit

04.03.2009

„In Oberfranken kann der Bund Naturschutz soeben eine schöne Erfolgsbilanz ziehen, die auch die Bilanz für ganz Bayern aufhübscht. Das Ende der Neubauplanungen für die Fichtelgebirgsautobahn ist eine der großen Errungenschaften im Kampf für Klimaschutz und Landschaftserhalt. Sie war nach neun Jahren Kampf nicht mehr durchsetzbar“, so Richard Mergner, der Landesbeauftragte des BN. „Mit der Auflösung der ARGE Flugplatz Coburg ist der Zeppelin der Klimakrieger notgelandet und angesichts des Widerstandes im Landkreis und den betroffenen Gemeinden damit praktisch die Planung für den Neubau am Ende. Der riesige Pumpspeichersee in Wunsiedel als Fortführung der alten Energiepolitik der Stromkonzerne konnte ebenfalls gestoppt werden. Es ist auch höchste Zeit für Klimaschutz. Jetzt heißt es vor allem Energie zu sparen. Die von der Energieagentur Oberfranken vorangetriebene Wärmedämmung deutet hier in die richtige Richtung. Vom BN initiierte Projekte wie die „Energievision Frankenwald“ zeigen die immensen Möglichkeiten für die Energiewende und die regionale Entwicklung auf. Trotz der großen Erfolge bleibt der massive Flächenverbrauch für Siedlungs- und Verkehrsflächen in Oberfranken vor dem Hintergrund sinkender Bevölkerungszahlen auch aus Klimaschutzgründen eine große Herausforderung.“

 

Zu den oberfränkischen Erfolgen des BN 2008 zählen auch die Initiativen für gentechnikfreie Regionen in Oberfranken und das Ruhenlassen des Klageverfahrens gegen den überdimensionierten Bau der Staatsstraße St 2187 im Kelbachgrund bei Ebensfeld. Die von der Fa. MaXXcom in Arzberg geplante Müllverbrennung, vornehm als Heizwerk tituliert, wird nicht eingerichtet. Am Grünen Band gelang endlich die Flächenübertragung vom Bund auf die Länder und damit deren Sicherung für den Naturschutz, was auch die oberfränkischen Abschnitte an der ehemaligen DDR-Grenze betrifft. Die Anzeige des BN gegen den illegalen Bau einer Straße im Naturschutzgebiet am Walberla führte zu einer wohl bislang einzigartigen Rückbauanordnung gegen die Gemeinde Kirchehrenbach durch das Landratsamt Forchheim. Bei Amphibienaktionen in fast allen Landkreisen konnten wieder tausende Kröten, Frösche und Molche gerettet werden. Die BN-Umweltbildung hat in Oberfranken allein über 10.000 Erwachsene und 5.000 Kinder erreicht. Der Mitgliederstand blieb mit über 15.000 Mitgliedern und Förderern in Oberfranken stabil.

 

Rückschläge 2008: Die Region Oberfranken bleibt beim Flächenverbrauch auf umweltschädlichem Wachstumskurs, wie allein die Baustelle für die ICE-Trasse im Coburger Land und die Eröffnung der Autobahn A 73 bei Lichtenfels schmerzhaft zeigt.

 

Das Waldsterben ging klimabedingt weiter. Aktuell kämpft der BN in etlichen oberfränkischen Städten gegen die Rodung von Stadtbäumen.

 

Schwerpunkte 2009: Im Wahljahr 2009 wird der BN in Oberfranken Aktionen gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg durchführen, um die Blockade einer Energiewende durch die Atomstromkonzerne wie EON, Vattenfall, EnBW oder RWE und deren Unterstützer in der Politik aufzuzeigen.

 

Die Initiativen für gentechnikfreie Lebensmittel werden durch die Schaffung weiterer gentechnikfreier Regionen und die Unterstützung örtlicher Proteste an Aussaatstandorten (z.B. in Unterfranken) fortgeführt

 

Der künftige Nationalpark Steigerwald wird ein oberfränkischer Schwerpunkt werden. Dazu werden Besucherfahrten, Vorträge und Aktionen durchgeführt, die auch die „Jobmaschine Nationalpark“ herausstellen werden.

 

Das Projekt Grünes Band wird 2009 sein 20jähriges Bestehen und die großen Erfolge von zwei Jahrzehnten Einsatz für den weltweit längsten Biotopverbund feiern.

 

Wie in den letzten Jahren bleibt der BN das grüne Gewissen in Oberfranken, ob beim Kampf für die schöne Landschaft oder um die besten zukunftsfähigen Konzepte.

 

 

Klimaschutz konkret

Einer der größten Erfolge des BN, des LBV und der engagierten Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn sowie weiteren Bis und Verbänden dürfte das von Innenminister Herrmann soeben verkündete Ende der Neubauplanungen für eine Fichtelgebirgsautobahn sein. Ein großer Gewinn für den Klimaschutz. Mit der erklärten Unterstützung der BI gegen die Fichtelgebirgsautobahn durch 30.000 Menschen aus dem Fichtelgebirge und ganz Bayern hatten die UmweltschützerInnen der BN-Kreisgruppen Wunsiedel, Hof und Bayreuth neun Jahre lang gegen die Autobahnplanung mit über 40 km Länge und über 300 Mio. € Kosten gekämpft. Der Kampf hat sich gelohnt. Nun muss der Freistaat noch für die Herausnahme der Trasse aus dem Bundesverkehrswegeplan sorgen und die Ertüchtigungen der bestehenden Bundesstraße B 303, vor allem den Lärmschutz umweltverträglich umsetzen. Der BN wird hier wachsam bleiben müssen.

 

Der Neubau des Flughafens Coburg ist wohl trotz landesplanerisch positiver Beurteilung vom Tisch. Die Arbeitsgemeinschaft Flugplatz Coburg aus Stadt und Landkreis Coburg, IHK und den Firmen Brose und Kapp wurde zum Jahresende 2008 aufgelöst. Damit ist das Gremium praktisch gescheitert. Sieben Bürgerinitiativen, Verbände und der BN mit seinen Kreisgruppen Coburg und Bamberg hatten sich im „Bündnis für ihre Region – gegen den neuen Verkehrslandeplatz“ seit 2005 intensiv gegen den Neubau gewandt. Allein 7.400 Einwendungen waren 2007 im Raumordnungsverfahren abgegeben worden. Die Fa. Brose besteht zwar weiter auf der Notwendigkeit, kann sie aber fachlich angesichts des für Werksflugverkehr geeigneten Flugplatzes Brandensteinsebene nicht begründen. Solange alle zur Debatte stehenden Standortgemeinden wie auch der Landkreis gegen den Bau standhaft bleiben, dürfte sich kaum jemand aus der Politik dafür stark machen, ohne sich der Lächerlichkeit preiszugeben.

 

Der geplante Pumpspeicher bei Wunsiedel mit 130 Hektar Flächenverbrauch im Röslautal und einem riesigen Betonspeicherbecken auf dem Kösseinemassiv (27 ha) ist ebenfalls erfolgreich verhindert worden. Die von der örtlichen Bürgerinitiative mit 2.000 UnterstützerInnen und dem BN, Kreisgruppe Wunsiedel, von Anfang an dargestellten Nachteile wurden durch ein Gutachten der Stadt Wunsiedel bestätigt. Dem ursprünglichen Befürworter, Bürgermeister Karl-Willi Beck, und seinem Stadtrat gebührt Respekt für die Einsicht, das Projekt nicht weiterzuverfolgen. Es hätte vor allem Nachtstrom aus großen Atom- und Kohlekraftwerken speichern und in Zeiten des Spitzenverbrauchs unter hohen Verlusten wieder ins Netz einspeisen sollen. Damit hätte es vor allem den großen Stromkonzernen genutzt. Für die Energiezukunft sind solche Pumpspeicher nicht zwingend nötig.

 

Im Landkreis Coburg beteiligt sich der BN am Widerstand etlicher Bürgerinitiativen gegen eine neue 380 KV-Hochspannungsleitung zwischen Altenfeld in Thüringen und dem Umspannwerk Redwitz an der Rodach, die v. a. dem großen Energiekonzern Eon für seine Großkraftwerke nutzen würde.

 

Durch vielfältige Veranstaltungen hat der BN – wie schon in den Vorjahren – flächendeckend auf die Notwendigkeit und die Vorteile des Energiesparens hingewiesen. In den Kreisgruppen Hof, Kronach und Kulmbach wurden z.B. im Projekt „Energievision Frankenwald“ 114 Hotels und Gaststättenbetriebe für Energiesparen beraten und 28 Vorträge zum Vorteil energieautarker Regionen gehalten. Die Kreisgruppe Kulmbach startete z.B. das Projekt „Sanfte Mobilität im Landkreis Kulmbach“ und stieg in die Debatte um eine Stadt-Umlandbahn als zukunftsfähige Technologie ein. Im Rahmen der Umweltbildungseinrichtung „Stadtoase“ führte die Kreisgruppe Kronach Kinder in der „Woche zur Sonne“ spielerisch in das Thema der Zukunft ein. Mit der spektakulären Aktion „Das Eis ist heiß“ sorgte die Kreisgruppe Lichtenfels für Aufsehen. In Bayreuth beteiligte sich die Kreisgruppe intensiv am Projekt „Klimaregion Bayreuth“.

 

 

Gentechnikfreies Oberfranken

In Oberfranken wurde 2008 wiederum kein einziger Acker mit gentechnisch verändertem Saatgut bestellt, ein Erfolg des örtlichen Widerstandes. Allerdings treten die Initiativen für gentechnikfreie Regionen in Oberfranken in den Landkreisen Bayreuth, Hof,Kronach, Kulmbach, Forchheim, nach wie vor auf der Stelle und erhoffen sich ein Mitziehen v.a. des Bauernverbandes. 2008 kam in Oberfranken zu den zwei gentechnikfreien Regionen (Lkr. Lichtenfels und Region Naila) noch eine weitere im Lkr. Wunsiedel auf Initiative der Biobauern und des BBV hinzu.

Mit Ausstellungen zu Ökologischem Landbau (z.B. in Hof), zahlreichen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion (in Bayreuth) und einer Aktion vor einem Edeka-Markt (Bayreuth) wurde die Öffentlichkeit weiter informiert. In Forchheim wurde der 3. Gentechikfreie Bauernmarkt zusammen mit dem Bauernverband erfolgreich durchgeführt. Zusammen mit örtlichen Bäckern konnte die Kreisgruppe Kulmbach ein „Quakbrot“ einführen, mit dem gleichzeitig für gentechnikfreie Lebensmittel geworben und 50 Cent pro Laib für den Amphibienschutz eingeworben wird.

 

 

Bayerns Schönheit bewahren – Flächenverbrauch

stoppen

Die Region bleibt beim Flächenverbrauch auf umweltschädlichem Wachstumskurs: Trotz der staatlichen Prognosen sinkender Bevölkerung in Oberfranken werden überall weitere Wohn- und Gewerbegebiete ausgewiesen und Straßen gebaut. Kaum eine oberfränkische Kommune, die nicht ein neues Wohngebiet ausweist. Oberfranken ist im Missverhältnis Einwohnerentwicklung/Flächenfraß weiterhin Spitzenreiter in Bayern. Das Argument, man müsse Angebote schaffen, um ZuzüglerInnen zu gewinnen, wird sich als eklatante Steuergeldvergeudung erweisen, da fast alle Kommunen darauf setzen und Oberfranken in der Summe nicht gewinnen kann. In Mistelgau (Lkr. Bayreuth) wird ein riesiges Ferienwohngebiet mit 200 Woheinheiten geplant, obwohl überall bereits Häuser und Wohnungen leer stehen und einer Sanierung auch als Ferienwohnungen harren. Mit der vom Bündnis zum Flächensparen erstellten Ausstellung „Wie wohnen, wo leben? Flächen sparen, Qualität gewinnen“ konnte in Coburg für die Alternative der Innenentwicklung geworben werden. In Plech wurde ein weiteres Gewerbegebiet gegen die Kritik des BN an der Autobahn A9 erschlossen, obwohl in Oberfranken riesige Gewerbeflächen nicht genutzt werden.

 

Der Bau der ICE-Trasse im Raum Coburg zeigt das Dilemma deutlich. Das Land nördlich der Vestestadt wird völlig umgekrempelt und zurechtgehobelt, weil Bundesverkehrsministerium und Staatsregierung eine verhängnisvolle Entwicklung nicht mehr stoppen wollen, obwohl mit 1.000 Mio. € erst ein fünftel, möglicherweise erst ein achtel der gigantischen Bausumme von offiziell 5.000 (nach BN-Schätzung 8.000) Mio. € ausgegeben wurde und die Region dadurch kaum bessere Bahnanschlüsse bekommt.

 

Mit der Eröffnung der A73 Nürnberg-Erfurt zwischen Lichtenfels und Ebersdorf ging ein 19-jähriger Kampf verloren, der Konflikt aber bleibt, wie die ersten Proteste von AnwohnerInnen wegen der Lärmzunahme verdeutlichen.

 

Doch die Straßenverkehrsorgie findet kein Ende: Der Bau der B 289 neu bei Untersiemau, der Umfahrung Rödental (B999), der Staatsstraße 2163 Allersdorf-Dressendorf und der B22a bei Aichig (Lkr. Bayreuth), u.v.a. rissen 2008 tiefe Wunden in die Landschaft Oberfrankens. Die Planungen zur Südtangente in Bayreuth, zur Umfahrung Kauerndorf / Untersteinach (B289), zur Umfahrung von Stadtsteinach (B 303), zum vierspurigen Ausbau der B 85 bei Kulmbach, für eine Raststätte Drossenhausen (A73 bei Coburg), eine Ortsumfahrung Oberkotzau, eine Ortsumfahrung bei Arzberg (St 2176), eine Ortsumfahrung Kirchenbirkig (St 2163; Lkr. Bayreuth) oder eine Westumfahrung Neunkirchen a.Br. gehen weiter.

 

Erfreulich entwickelt sich der Widerstand gegen eine weitere Rastanlage an der A 70 bei Staffelbach. Mit einer spektakuläre Aktion, bei der die Landschaft verhüllt wurde, konnte die örtliche Bürgerinitiative und der BN auf den Flächenfraß hinweisen und verdeutlichen, dass eine aktuelle Studie des Bundesverkehrsministeriums keinen Bedarf an der A 70 sieht. Trotzdem will das Staatliche Bauamt Bamberg weiterplanen, ggf. an anderer Stelle an der A 70.

 

Gegen den Bau der Ortsumfahrung Melkendorf (St 2190) und damit eines weiteren Bausteins für einen zweiten Autobahnzubringer von Kulmbach zur A70 hat der BN bereits im Klageverfahren einen Zwischenerfolg erzielt: Das Staatliche Bauamt Bayreuth musste Fehler vor Gericht Fehler eingestehen und muss nun umplanen.

 

Anfang 2008 erging der Planfeststellungsbeschluss für die Anbindung des Kelbachgrundesan die B173 (St 2187) bei Ebensfeld. Der BN hat hier jahrelang flächensparende Alternativen vorgetragen, die aber vom Staatl. Bauamt Bamberg mit hanebüchenen Argumenten abgelehnt und von der Regierung von Oberfranken nicht überprüft wurden. Weil die Gemeinde Ebensfeld wie der BN Klage dagegen eingelegt hat, hat das Gericht das Ruhenlassen des Verfahrens angeordnet.

 

Der BN hat in allen Verfahren seine Kritik fachlich begründet und klimafreundlichere, landschaftssparende und zukunftsfähigere Alternativen vorgeschlagen.

 

 

Naturerbe bewahren - Projekte zum Erhalt der

Biodiversität

Mit seinem Einsatz für einen fränkischen Nationalpark im Nördlichen Steigerwald kommt der Bund Naturschutz langsam aber stetig voran. Mit Aktionen, Exkursionen und Vorträgen warben die BN-Kreisgruppen Bamberg, Lichtenfels, Bayreuth und Forchheim für einen Nationalpark Steigerwald, um die dort noch vorhandenen alten Buchenwälder mit ihren herrlichen Waldbildern zu retten und der Region eine zukünftige Einnahmequelle im Naturtourismus zu ermöglichen.

 

Zum Schutz der gefährdeten Arten wurden in fast allen ofr. Landkreisen im Frühjahr wieder Amphibienaktionen durchgeführt. Tausende Kröten, Frösche und Molche wurden dabei oberfrankenweit gerettet.

 

Das vom BN in Hof seit 2002 durchgeführte „Projekt Biotopverbund auf Kirchengrund“ wurde 2008 im Beisein von Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein erfolgreich beendet und als besonderes Beispiel für gelungene Kooperationen bei der internationalen Biodiversitätskonferenz in Bonn präsentiert.

 

Mit dem neuen Projekt „Weidevie(h)lfalt Frankenwald“ fördern die Kreisgruppen Kulmbach, Kronach und Hof zusammen mit Landwirten die umweltfreundliche Rinderhaltung auf den Wiesen und Weiden der Mittelgebirgstäler.

 

In der Kreisgruppe Forchheim konnte mit Unterstützug des Landrates, weiterer Beteiligter und finanzieller Förderung durch die Oberfrankenstiftung das Projekt „Fledermaus-Monitoring“ gestartet werden.

 

Aktuell kämpft der BN gegen die Wiederauflage veralteter Vorstellungen im Umgang mit Stadtbäumen. Wie in den 70er Jahren werden für Hochwasserfreilegungen und Straßenbauten ganze Alleen und z.T. über 100 Bäume in Innenstädten wie in Coburg, Rödental oder Stadtsteinach gerodet. Bürgerinitiativen und dem BN ist es zu verdanken, dass dies zu massiven Protesten führte. Ein Besinnen der Planungsbehörden und der verantwortlichen Politik ist aber noch nicht in Sicht.

 

Erfreulicherweise konnten auch wieder etliche landschaftliche Kleinode erworben werden. In den vom Bayerischen Naturschutzfonds geförderten Projekten „Steinachtal-Linder Ebene“ und „Thanner Grund“ konnte der BN mit seinen Kreisgruppen Coburg, Kronach und Lichtenfels inzwischen z.B. 40 Hektar Feuchtwiesen, u.a. im Grünen Band erwerben und auf Dauer sichern.

 

2009 wird der BN in Oberfranken Projekte wie die oben genannten sondern auch die Projekte Grünes Band, SandAchse Franken, Wildkatze, Schachblume (Bayreuth), Flussperlmuschel (Hof) u. v. a. fortführen. Schwerpunktmäßig werde wir den Nationalpark Steigerwald auf die bundespolitische Agenda bringen.

 

 

Umweltbildung auf Erfolgskurs

Die Erfolgsprojekte „Emil“ mit allein 84 Einsätzen bei Schulen (Hof), „Stadtoase“ (Kronach) und das gemeinsame Bildungsprogramm der Kreisgruppe Kulmbach mit dem LBV haben auch 2008 die oberfränkische BN-Umweltbildung geprägt. Ob „Erdäpfelgrom“ in Neuenreuth (Lkr. Wunsiedel) oder Umweltkindertag (Forchheim), Vogelexkursionen (Lichtenfels) und Storchenfest (Altdrossenfeld), überall hatte der BN regen Zuspruch.

 

 

Der BN, der stärkste Naturschutz- und Umweltverband in Oberfranken

Der BN ist mittlerweile in der oberfränkischen Gesellschaft fest etabliert. Dies zeigt sich sowohl an den gut besuchten Festen in der Region (erfolgreicher Bauernmarkt in Forchheim, Streuobst-, Apfel- und Kartoffelfeste) sowie der Beteiligung des BN an Weihnachtsmärkten, Altstadtfesten, Stadtwaldfesten Bürgerfesten usw. .

 

In Stadt und Lkr. Bayreuth konnte im Rahmen einer Werbeaktion über 200 neue Mitglieder und Förderer gewonnen werden. Der BN sagt allen Neuen „Herzlich Willkommen bei den Freunden der Erde“.

 

 

für Rückfragen

Tom Konopka, Regionalreferent für Oberfranken

Fon 0911/81878-14, Fax 0911695678, Mail: tom.konopka(at)bund-naturschutz.de